Von der österreichischen Seite nahm an der Zeremonie der Generalsekretär des österreichischen „Schwarzen Kreuzes“ (eine Organisation, die für Schutz und Pflege militärischer Gräber zuständig ist) Alexander Bartu und der Vertreter der Leitung des Innenministeriums Österreichs Andreas Aschatz teil.
Die Aktion „Eine Handvoll Erde“ findet in Russland und anderen Ländern der Welt, unter anderem in Österreich im Gedenken an die Gefallenen während des Großen Vaterländischen Krieges statt. Die Erde von den sowjetischen Militär-Grabstätten sowie das Wasser, das von der Stelle des Versinkens von Schiffen entnommen wurden, kommen in den Park „Patriot“ unweit der Station Kubinka, wo der Bau der Kathedrale von statten geht. Die Beutel mit der Erde und die Kapseln mit dem Wasser werden in die Hülsen von Artillerie-Geschossen gegeben und es wird der Ort angegeben, woher die Erde und das Wasser kommen. Die Hülsen werden auf dem symbolischen „Weg der Erinnerung“ aufgestellt, der das Areal der Hauptkathedrale der Streitkräfte der Russischen Föderation queren wird.
Bis jetzt wurde die Erde in Österreich an den sowjetischen Militär-Grabstätten in Klagenfurt (Kärnten), Graz und Hartberg (Steiermark), Linz (Oberösterreich), Oberpullendorf (Burgenland), Amstetten und Laa an der Thaya (Niederösterreich), St. Johann im Pongau (Salzburg) eingesammelt.